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Emanzipation?! Was soll denn der Scheiß?!

Hehe. Fein, provokanter Anfang. Ab jetzt hassen mich alle Frauen. Gut...ich muss das irgendwie ändern, schnell.

Liebe Frauen! Versteht den Titel ja nicht falsch! Ihr habt dieselben Rechte wie Männer, und das ist nicht nur logisch, sondern auch vollkommen notwendig. Nur ich sehe ein anderes Problem:

Als Soziologiestudent darf man sich mit interessanten Themen wie "Geburtenrate" herumschlagen. Darf sich Debatten über Kindertagesstätten anhören, darf herausfinden, dass die Debatten keine Ergebnisse haben, schaut sich die Entwicklung an und merkt:

Verdammt, hier werden zuwenig Kinder geboren! Vor allem zu wenige in höheren Bildungsschichten. Warum? Karriere vor Kind, das Motto der Frau zuhause. Passend zur Untermauerung der Argumentation kommt die "Frauenrechte" Keule zusammen mit "Gäbe es gute Kindertagesstätten, würde ich auch über ein Kind nahdenken"

Seufz. Ich bin erklärter Feind der Kindertagesstätten (Auch wenn ich, rein wissenschaftlich, denke, dass sie die einzige realistische Lösung sind). Aber was ich mir wünschen würde, ist dass ein Elternteil zuhause bleiben muss. Gerne auch der Mann. Ja, das ist es nämlich, mir ist egal WER arbeitet. Aber jemand muss für das Kind dasein, und es nicht in eine Tagesstätte packen. In einer Zeit wie dieser ist es wichtig, den Kindern emotionalen Rückhalt zu bieten. Wir leben in keiner einfachen Zeit, denn Technik und Wirtschaft verlangen harte Arbeit von uns. So harte Arbeit, dass in Ländern wie Japan es eigene Worte gibt für den "Tod durch Überarbeitung".

Wir haben keine Erfahrung, wie eine Kindertagesstätten-Generation mit dem Leben in der Endzeit der Postmoderne fertig werden. Erhöhte Selbstmordrate? Wahrscheinlich. Psychologen verdienen sich dumm und dämlich? Jep, glaub ich schon.

Ich jedenfalls möchte es nicht auf den Versuch ankommen lassen. Nicht alle alten Werte sind schlecht. Eine Familie kann immernoch funktionieren. Wenn wir alle an einem verdammten Strang ziehen!

Also sucht euch aus wer für das Kind dasein möchte. Oder entscheidet euch für die Karriere. Letztendlich, und das ist das traurige, kann es allen egal sein. Ist man tot, ist man tot, dann ists auch wurscht, ob man Kinder hatte oder nicht. Wegwerfgesellschaft einer neuen Art: Man werfe sein eigenes kulturelles, geistiges und emotionales Erbe weg.

Ich hoffe nicht.

16.5.08 20:39
 


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